Aufgeteilte Räume und Prüfungen über mehrere Räume
In der Hochschule belegen manche Unterrichtsstunden mehrere Räume gleichzeitig. Eine Klausur versammelt einen Jahrgang von 200 Studierenden, verteilt auf 5 Hörsäle. Eine aufgeteilte Vorlesung findet in 2 per Video synchronisierten Hörsälen statt. Eine Kommission belegt 3 Räume parallel. Omniscol verwaltet diese Fälle über das Konzept mehrerer Räume.
Mehrere Räume: das Prinzip
Eine Unterrichtsstunde (oder ein Ereignis) kann mehrere Räume tragen. Alle diese Räume sind dann im Zeitfenster belegt, und alle Einschränkungen (Kapazität, Fachraum, Verfügbarkeit) werden parallel geprüft.
Mehrere Räume sind in allen Stundenplanmodi verfügbar (wöchentlich, zyklisch, kalenderbasiert). Siehe Standorte, Räume, Ressourcen.
Die Prüfungs- und Kommissionsszenarien weiter unten stützen sich auf einzelne Ereignisse (datierte Unterrichtsstunden, die über das Raster gelegt werden), verfügbar auf Premium-Konten. Die Belegung mehrerer Räume auf einer regulären Unterrichtsstunde bleibt dagegen auf allen Konten verfügbar.
Typischer Anwendungsfall: eine Prüfung über mehrere Räume
Ein Jahrgang L1 Info 2026 (200 Studierende) schreibt eine Klausur
in Algorithmik. Kein Hörsaal der Schule fasst 200 Plätze,
daher findet die Prüfung gleichzeitig statt in:
Amphi A(80 Plätze),Amphi B(70 Plätze),Amphi C(50 Plätze).
Omniscol-Modellierung:
- ein Prüfungsereignis am betreffenden Datum und zur betreffenden Uhrzeit anlegen (siehe Punktuelle Ereignisse),
- als Teilnehmer: die Klasse
L1 Info 2026, - als Räume:
Amphi A,Amphi B,Amphi C(mehrere Räume), - für die Aufsicht: 1 bis 3 Aufsichtspersonen pro Raum über das Modul Personaleinsatz (siehe Überblick über den Personaleinsatz).
Prüfen Sie, dass die Gesamtkapazität der Hörsäle (80 + 70 + 50 = 200) die Teilnehmerzahl abdeckt. Bei einer als Ereignis modellierten Prüfung berechnet Omniscol diese Summe nicht automatisch: Die Kapazitätsdiagnose betrifft nur reguläre Unterrichtsstunden, die auf dem Raster liegen.
Aufgeteilte Vorlesung per Video
Eine sehr gefragte Vorlesung kann per Video von einem Haupthörsaal in einen Überlaufhörsaal übertragen werden. Modellierung:
- eine einzige Unterrichtsstunde mit zwei Räumen,
- die Lehrkraft ist physisch im Haupthörsaal,
- der Videokonferenz-Link der Unterrichtsstunde trägt die Übertragungs-URL zum zweiten Hörsaal (eine Notiz kann die Organisation präzisieren).
Kommission für Verteidigungen
Eine Kommission, die 10 Doktoranden parallel in 3 Räumen anhört (Rotation in Dritteln):
- ein Ereignis pro Kommissionssitzung,
- mehrere Räume für jede Sitzung,
- Personaleinsatz für die jeder Sitzung zugewiesenen Kommissionsmitglieder.
Automatische Verteilung der Studierenden
Omniscol weist nicht automatisch zu, welcher Studierende in welchen Hörsaal geht. Die Verteilung bleibt eine Entscheidung der Einrichtung (alphabetische Reihenfolge, Niveau, Prüfungsart, interne Regeln). Sie erfolgt von Hand oder über einen Tabellenkalkulations-Export, der den Aufsichtspersonen übergeben wird.
How-to
Eine Klausur über 3 Hörsäle ansetzen
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Der typische Hochschulfall: eine Klausur mit 200 Studierenden über 3 gleichzeitige Hörsäle. Mehrere Räume, das Ereignis und das Modul Personaleinsatz genügen.
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Legen Sie das Prüfungsereignis an: Blenden Sie im Modul Stundenpläne den Filter Ereignisse (Reorganisationsmodus) ein und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste über den Kalender, um das datierte Zeitfenster aufzuziehen. Titel:
Partiel algorithmique L1 Info, dann Anfangs- und Endtermine sowie -uhrzeiten. Siehe Punktuelle Ereignisse. -
Teilnehmer: Fügen Sie die Klasse
L1 Info 2026(200 Studierende) hinzu. Alle betroffenen Studierenden landen automatisch auf dem Ereignis, gleich in welchem Hörsaal sie physisch schreiben werden. -
Räume — hier kommen mehrere Räume ins Spiel: Fügen Sie die 3 Hörsäle hinzu (
Amphi A80,Amphi B70,Amphi C50). Die 3 Hörsäle sind dann gleichzeitig im Zeitfenster belegt. Prüfen Sie selbst, dass die Gesamtkapazität (200) die Teilnehmerzahl (200) abdeckt: Bei einem Ereignis wird diese Summe nicht automatisch diagnostiziert. -
Aufsichtspersonen: Öffnen Sie das Modul Personaleinsatz und legen Sie die Aufsichtsaufgaben für jeden Hörsaal an (1 bis 3 Aufsichtspersonen pro Raum je nach Ihrer Richtlinie). Siehe Überblick über den Personaleinsatz.
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Verteilung der Studierenden auf die Hörsäle: Omniscol übernimmt sie nicht automatisch. Diese Wahl richtet sich nach Ihren internen Regeln (alphabetische Reihenfolge, Niveau, Ausgleich). Exportieren Sie die Liste der Studierenden im Tabellenkalkulationsformat, nehmen Sie die Verteilung von Hand oder nach Ihren Regeln vor und übergeben Sie sie den Aufsichtspersonen. Siehe Drucken und teilen.